Was ist ein Wechselrichter?
In der Branche werden verschiedene Bezeichnungen wie Inverter, Converter oder der Sammelbegriff Wandler verwendet. In diesem Ratgeber geht es darum, eine niedrigere Spannung von 12 V Gleichstrom (DC) in eine höhere Spannung von 230 V Wechselstrom (AC) umzuwandeln. Dafür ist die korrekte Bezeichnung Wechselrichter. Wenn es um den umgekehrten Vorgang geht, also die Umwandlung einer höheren Wechselspannung (AC) in eine niedrigere Gleichspannung (DC), lautet die korrekte Bezeichnung Converter.
Die Aufgabe des Wechselrichters besteht darin, die Batteriespannung von 12 V Gleichstrom (DC) in 230 V Wechselstrom (AC) umzuwandeln, wie er in herkömmlichen Steckdosen verwendet wird. Im Standardsortiment von Work System finden Sie sorgfältig ausgewählte 12-V-Wechselrichter, mit denen Sie beispielsweise Elektrowerkzeuge, Batterieladegeräte, Computer oder eine Mikrowelle betreiben können.
Es gibt außerdem einen Produkttyp namens LPS, eine Art „All-in-one-Lösung“. Damit Sie das Gesamtsystem verstehen, gehen wir zunächst alle Komponenten durch, die für eine funktionierende Wechselrichterlösung erforderlich sind. Außerdem erläutern wir die Vor- und Nachteile von LPS-Lösungen.
Welche Größe sollte mein Wechselrichter haben?
Ein Wechselrichter kann für viele verschiedene Anwendungen eingesetzt werden. Prüfen Sie daher zunächst, welche Leistung die Produkte benötigen, die Sie betreiben möchten. Die benötigten Angaben finden Sie normalerweise direkt auf dem jeweiligen Produkt (siehe Beispielbilder unten).

Wenn Sie mehrere Geräte gleichzeitig betreiben möchten, addieren Sie einfach deren Leistung (Watt). Beachten Sie, dass der Wechselrichter immer etwas größer dimensioniert sein sollte als der von Ihnen berechnete Wert. Einerseits entsprechen die angegebenen Produktdaten nicht immer zu 100 % dem tatsächlichen Verbrauch, vor allem aber wird die Leistung normalerweise als Dauerleistung angegeben und berücksichtigt nicht den Anlaufstrom (Peak-/Spitzenleistung), der beim Start für kurze Zeit auftreten kann. Der Anlaufstrom ist häufig fast doppelt so hoch wie der angegebene Wert.
Produkte mit Motor, beispielsweise Kompressoren und Winkelschleifer, haben häufig einen hohen Anlaufstrom. Das Gleiche gilt für Mikrowellen und Staubsauger. Beim Start benötigt beispielsweise eine 1.000-W-Mikrowelle kurzzeitig die doppelte Leistung, also 2.000 W. Ein Wechselrichter verfügt immer über eine gewisse Reserve für den Anlaufstrom (Peak-/Spitzenleistung), und viele Modelle können für kurze Zeit (Sekunden) eine höhere Belastung bewältigen. Bei Work System geben wir im Produktnamen immer die Dauerleistung an. Die Spitzenleistung finden Sie in den technischen Daten des Wechselrichters.
Finden Sie mit unserem Rechner den passenden Wechselrichter.Reine oder modifizierte Sinuswelle?
Die kurze Antwort lautet: Eine reine Sinuswelle ist vorzuziehen, da sie für alle Arten elektronischer Geräte geeignet ist. Aus herkömmlichen Steckdosen kommen 230 V Wechselstrom mit einer Frequenz von 50 Hz, d. h. die Stromrichtung wechselt 50-mal pro Sekunde. Ein Wechselrichter mit modifizierter Sinuswelle (auch Rechteckwelle genannt) wandelt den Strom in mehreren Stufen um, während ein Wechselrichter mit reiner Sinuswelle einen deutlich gleichmäßigeren Übergang erzeugt (siehe Abbildung unten).
Es gibt empfindliche elektronische Geräte, die eine stabile Stromversorgung benötigen und deshalb mit einer modifizierten Sinuswelle nicht funktionieren oder dadurch beschädigt werden können. Beispiele hierfür sind Laptops, bestimmte Batterieladegeräte und Messinstrumente. Auch Energieeffizienz und Stromverbrauch können negativ beeinflusst werden. In einfacheren Systemen, beispielsweise für Heißluftpistolen, Wasserkocher und ähnliche Geräte, kann eine modifizierte Sinuswelle jedoch gut funktionieren.
Die Schlussfolgerung ist einfach: Wechselrichter mit reiner Sinuswelle sind klar überlegen. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, verkaufen wir ausschließlich diesen Wechselrichtertyp.
Gibt es Anforderungen an Wechselrichter?
Wechselrichter und andere elektronische Geräte müssen immer CE-gekennzeichnet sein und die RoHS-Richtlinie erfüllen. Für den Einbau in Fahrzeuge ist außerdem eine Zulassung nach ECE R10 erforderlich. Sämtliche Produkte im Sortiment von Work System erfüllen diese Anforderungen.
Verkabelung des Wechselrichters
Damit der Wechselrichter optimal funktioniert und eine Überlastung der Verkabelung vermieden wird, ist die Wahl des richtigen Kabelquerschnitts entscheidend. Wenn Sie eines unserer speziell abgestimmten Kabelsets verwenden, können Sie sicher sein, dass die Installation korrekt ausgeführt wird, sofern der Wechselrichter eine Leistung zwischen 750 und 2.500 W hat. Wenn Sie stattdessen Ihre eigene Verkabelung zusammenstellen möchten, müssen Sie die Kabellänge im Verhältnis zur aufgenommenen Stromstärke (Ampere) berechnen. Am einfachsten geht das mit unserem Kabelrechner.
Abschließend ist es äußerst wichtig, dass eine korrekt dimensionierte Sicherung höchstens 20 cm von der Batterie entfernt installiert wird, die den Wechselrichter versorgt.
Wie lange kann ich den Wechselrichter verwenden?
Hier ist es besser, die Frage umzudrehen: „Wie lange möchten Sie den Wechselrichter verwenden?“ Auf Grundlage der gewünschten Betriebsdauer kann anschließend die Batterielösung dimensioniert werden. In einigen Fällen reicht die Originalbatterie des Fahrzeugs aus, meistens sind jedoch eine oder mehrere Zusatzbatterien erforderlich, um einen zuverlässigen Betrieb sicherzustellen. Außerdem muss berücksichtigt werden, wie das Wiederaufladen erfolgen soll. Es ist nämlich nicht ungewöhnlich, dass die Fahrstrecke im Verhältnis zur Nutzung des Wechselrichters zu kurz ist. Eine Möglichkeit besteht darin, den Motor während des Wechselrichterbetriebs laufen zu lassen. Wir empfehlen jedoch, das System durch Solarpanels auf dem Dach oder ein Batterieladegerät zu ergänzen, das angeschlossen werden kann, wenn das Fahrzeug steht, beispielsweise zwischen den Arbeitseinsätzen.
Unabhängig von der Größe Ihrer Zusatzbatterie muss diese vor der nächsten Verwendung vollständig aufgeladen sein. Genau wie bei einem Mobiltelefon reicht es nicht aus, die Batterie 10 Minuten lang zu laden und anschließend den ganzen Tag zu verwenden. Während der Fahrt kann die Batterie mit einer bestimmten Stromstärke (Ampere) geladen werden, dies reicht jedoch meistens nicht aus, um einen leistungsstarken Wechselrichter über längere Zeit zu betreiben. Die zuverlässigste Möglichkeit, eine vollständig geladene Batterie zu Beginn des Arbeitstages sicherzustellen, besteht darin, zwischen den Arbeitseinsätzen regelmäßig ein Batterieladegerät anzuschließen. Solarpanels dienen in erster Linie der Erhaltungsladung und tragen dadurch zu einer längeren Batterielebensdauer bei. Sie eignen sich besser zur unterstützenden Ladung, da es selbst bei sonnigem Wetter mehrere Tage dauern kann, eine Batterie vollständig aufzuladen.
Beachten Sie außerdem, dass Alter und Zustand der Batterie die Betriebsdauer beeinflussen können. Auch die vom Fahrzeughersteller zugelassene maximale Spannung der Lichtmaschine kann sich auf den Ladevorgang und die Betriebsdauer auswirken. Beachten Sie ebenfalls, dass ein Wechselrichter auch dann etwas Strom verbraucht, wenn er nicht aktiv genutzt wird. Deshalb empfehlen wir, den Wechselrichter immer auszuschalten, wenn er nicht benötigt wird.
Ergänzende Ausstattung für Wechselrichtersysteme
Batteriewächter
Bei Wechselrichtern bis 500 W empfehlen wir den Einbau eines Batteriewächters (Art.-Nr. 928-BV100A), damit die Batterie nicht entladen wird, falls vergessen wird, den Wechselrichter auszuschalten. Unsere größeren Wechselrichter verfügen über einen integrierten und umprogrammierbaren Unterspannungs-/Batteriewächter, der einen vergleichbaren Schutz bietet.
Kabeltrommel
Wenn Sie ein 230-V-Gerät wie beispielsweise einen Winkelschleifer im oder außerhalb des Fahrzeugs verwenden möchten, benötigen Sie eine flexible Stromversorgung. Hierfür kann eine Kabeltrommel (Art.-Nr. 936-L800-DIA150) eine praktische Lösung sein. Sie bietet zusätzliche Reichweite und ermöglicht flexibles Arbeiten, ohne durch den Standort des Fahrzeugs eingeschränkt zu sein.
Stromverteiler mit FI-Schutzschalter
Elektrische Sicherheit ist wichtig, um sowohl den Anwender als auch die Ausrüstung zu schützen. Wenn Sie beispielsweise bei Regen im Freien mit einem Winkelschleifer arbeiten, sollten Sie einen Stromverteiler mit FI-Schutzschalter (Art.-Nr. 928-EC-230) verwenden, der das elektrische System überwacht und bei einem erkannten Fehler die Stromversorgung unterbricht.
Anschlussset für den Netzanschluss
Wenn Sie beispielsweise einen kleinen Heizlüfter oder ein Batterieladegerät für Elektrowerkzeuge im Fahrzeug betreiben möchten, während dieses über Nacht geparkt ist, können Sie eine externe 230-V-Stromversorgung anschließen. Dazu wird ein Anschlussset (Art.-Nr. 928-230-ANS1-IP44) installiert, das den Strom von einer externen Steckdose zu einer Steckdose im Fahrzeuginnenraum führt.
Prioritätsrelais
Zur Optimierung der Stromversorgung kann ein Prioritätsrelais (Art.-Nr. 928-PR-01-16A) installiert werden. Dieses Relais erkennt, ob die 230-V-Versorgung vom Wechselrichter des Fahrzeugs (Batteriestrom) oder von einer externen Stromquelle (Stromnetz) bezogen werden soll. Das Relais priorisiert immer die eingehenden 230 V einer externen Stromquelle. Dadurch wird die Fahrzeugbatterie geschont und eine effizientere Energienutzung gewährleistet.
DEFA PlugIn-System
Um diese Produkte einfach und sicher miteinander zu verbinden, bieten wir das DEFA PlugIn-System an. Es umfasst verschiedene Kabellängen, Abzweigungen und Steckdosen zur Auswahl. Das System ist mit Schnellverbindern ausgestattet, sodass unsere Techniker ein 230-V-Wechselstromsystem installieren können, ohne dass hierfür eine Elektrofachkraft erforderlich ist.
LPS
Wir bieten außerdem ein LPS (Lithium Power Supply) von Clayton an. Dabei handelt es sich um einen etwas fortschrittlicheren Wechselrichter mit integrierter Lithiumbatterie für den autarken Betrieb. Das Gerät kann über ein Fernbedienpanel gesteuert werden, das beispielsweise am Fahrerplatz montiert wird. Das LPS ist mit einem DC/DC-Ladegerät (max. 90, 25–45 A) ausgestattet, wodurch das Laden über das Fahrzeug während der Fahrt möglich ist. Außerdem verfügt es über einen integrierten Solarzellenregler (max. 400 W) für den Anschluss von Solarpanels auf dem Fahrzeugdach. Das Gerät kann eingehende 230 V aus dem Stromnetz automatisch priorisieren, beispielsweise mithilfe eines Anschlusssets (Art.-Nr. 928-230-ANS1-IP44). Wenn eine externe Stromquelle verfügbar ist, wird diese sowohl zum Laden der integrierten Batterie als auch zur Versorgung der Steckdosen auf der Vorder- und Rückseite des Geräts mit 230 V verwendet. Beachten Sie, dass die Steckdose auf der Rückseite einen Steckdosen-PlugIn (Art.-Nr. 928-ST-1) und eine Anpassung durch den Monteur erfordert. Zusätzlich zu den 230-V-Steckdosen verfügt das Gerät über einen 12-V-Ausgang (max. 180 A), über den zusätzliche Fahrzeugausrüstung wie beispielsweise Warnleuchten und Arbeitsbeleuchtung betrieben werden kann. Das LPS verfügt außerdem über einen integrierten Stromverteiler mit FI-Schutzschalter und Leitungsschutzschaltern für einen sichereren Betrieb.
Derzeit bieten wir folgende LPS-Modelle an (Batteriegröße in Klammern):
Vorteile
Durch das kompakte „All-in-one-Format“ des LPS ist das Gewicht geringer als bei einer herkömmlichen Kombination aus Wechselrichter und Zusatzbatterie. Die integrierte Lithiumbatterie wird bei Anschluss an das 230-V-Stromnetz außerdem deutlich schneller geladen als eine herkömmliche Blei-Säure-Batterie. Das Display des Geräts bietet einen klaren Überblick über den Batteriestatus, einschließlich des aktuellen Ladezustands und der geschätzten verbleibenden Betriebsdauer – eine Funktion, die bei herkömmlichen Wechselrichtern fehlt. Darüber hinaus ist die Installation schneller und einfacher, wodurch sich der Arbeitsaufwand beim Einbau in das Fahrzeug reduziert.
Nachteile
Ein LPS hat höhere Anschaffungskosten. Sollte das Gerät ausfallen, muss das gesamte System ausgetauscht werden, im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen, bei denen einzelne Komponenten ersetzt werden können. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Lithiumtechnologie beim Laden bei Minusgraden empfindlich ist, wodurch sie für den Einsatz in kalten Klimazonen während der Wintermonate weniger optimal ist.
Wann sollte ich mich für ein LPS entscheiden?
Die Wahl eines LPS hängt von Ihren Anforderungen ab. Wenn der Wechselrichter häufig verwendet wird und das Fahrzeug während des Ladens bei Minusgraden in einer beheizten Garage abgestellt werden kann, kann dies eine gute Lösung sein. Der Gesamtpreis für ein LPS 2500 W liegt ungefähr auf dem gleichen Niveau wie für einen 2000-W-Wechselrichter mit AGM-Batterie, Prioritätsrelais, FI-Schutzschalter und 20-A-Ladegerät. Vergleicht man dagegen mit einem 2000-W-Wechselrichter, der lediglich um eine Zusatzbatterie ergänzt wird, ist ein LPS deutlich teurer.
Beispiel für eine Wechselrichterlösung
Im Folgenden stellen wir einige ausgewählte Beispiele für Lösungen und Anwendungsbereiche vor.
KLEIN
Hier finden Sie eine Beschreibung und einen Schaltplan für eine einfachere Stromversorgung ohne Zusatzbatterie, die sich beispielsweise zum Laden von Batterien für akkubetriebene Werkzeuge und Maschinen eignet.
Enthaltene Komponenten
1. Starterbatterie
2. Batteriewächter
3. Wechselrichter
4. Kabelsatz für Wechselrichter 300–700 Watt
MITTEL
Hier finden Sie eine Beschreibung und einen Schaltplan für eine Stromversorgung, die beispielsweise für den Betrieb einer Mikrowelle zum Erwärmen von Speisen 1–2 Mal pro Tag ausgelegt ist.
Enthaltene Komponenten
1. Starterbatterie
2. CTEK Smartpass
3. CTEK DC/DC
4. Wechselrichter 2000 Watt
5. Zusatzbatterie
5. Zusatzbatterie
6. Kabelset für Zusatzbatterie (4 m)
7. Kabelsatz für Wechselrichter 750–2.500 Watt
GROSS
Hier finden Sie eine Beschreibung und einen Schaltplan für eine Stromversorgung für Anwender mit vielen
Verbrauchern und Bedarf an einer langen Betriebsdauer.
Während des Arbeitstages steht Ihnen Strom beispielsweise für Werkzeuge, einen Kompressor oder
eine Mikrowelle zur Verfügung. Während der Fahrt wird die Batterie unterstützend geladen. Nach Ende des Arbeitstages schließen Sie das Fahrzeug
an eine Steckdose an, um die Batterien zu laden. Gleichzeitig steht Ihnen kontinuierlich Strom an den
Steckdosen des Fahrzeugs zur Verfügung, sodass Sie über Nacht beispielsweise einen Heizlüfter betreiben können, um
frostempfindliche Chemikalien zu schützen, oder Werkzeuge laden können. Am nächsten Tag wiederholen Sie einfach
den Vorgang.

Enthaltene Komponenten
1. Starterbatterie
2. CTEK Smartpass
3. CTEK DC/DC-Ladegerät
4. Wechselrichter 2000 Watt
5. Steckdosen-PlugIn (zur Weiterleitung von 230 V vom Wechselrichter an die PlugIn-Kabel)
6. DEFA Doppel-PlugIn-Steckdose
7. DEFA Autoswitch (Prioritätsrelais)
8. DEFA Multicharger (Batterieladegerät)
9. DEFA Y-Abzweigung (verteilt die eingehenden 230 V zwischen Batterieladegerät und Prioritätsrelais)
10. DEFA Anschlussset (für eingehende 230 V, wenn das Fahrzeug an eine externe Steckdose angeschlossen wird)
11. DEFA PlugIn-Kabel 0,5 m
12. DEFA PlugIn-Kabel 1 m
13. Zusatzbatterie
14. Kabelsatz für Wechselrichter 750–2.500 Watt
15. Kabelset für Zusatzbatterie (4 m)
GRÖSSER
Hier finden Sie eine Beschreibung und einen Schaltplan für eine Stromversorgung für Anwender mit vielen Verbrauchern und Bedarf an einer langen Betriebsdauer. Die elektrische Sicherheit wurde durch einen zusätzlichen Stromverteiler mit FI-Schutzschalter weiter erhöht. Während des Arbeitstages steht Ihnen Strom beispielsweise für einen Kompressor, eine Mikrowelle oder Elektrowerkzeuge zur Verfügung – dank der Kabeltrommel sowohl im als auch außerhalb des Fahrzeugs. Während der Fahrt wird die Batterie unterstützend geladen. Nach Ende des Arbeitstages schließen Sie das Fahrzeug an eine Steckdose an, um die Batterien aufzuladen. Gleichzeitig steht kontinuierlich Strom an den Steckdosen des Fahrzeugs zur Verfügung. So können Sie über Nacht beispielsweise einen Heizlüfter betreiben, um frostempfindliche Chemikalien zu schützen, oder Werkzeuge laden. Am nächsten Tag ist das System wieder einsatzbereit.
LPS-Alternative: Wenn die Kabeltrommel (18), die DEFA Doppel-PlugIn-Steckdose (6), der Steckdosen-PlugIn (5) und das 3 Meter lange PlugIn-Kabel (17) entfallen, erhalten Sie dieselbe Funktionalität durch den Einsatz eines Clayton LPS 2500, bei dem all diese Komponenten in einer einzigen Einheit integriert sind.
Enthaltene Komponenten
1. Starterbatterie
2. CTEK Smartpass
3. CTEK DC/DC-Ladegerät
4. Wechselrichter 2000 Watt
5. Steckdosen-PlugIn (zur Weiterleitung von 230 V vom Wechselrichter an die PlugIn-Kabel)
6. DEFA Doppel-PlugIn-Steckdose
7. DEFA Autoswitch (Prioritätsrelais)
8. DEFA Multicharger (Batterieladegerät)
9. DEFA Y-Abzweigung (verteilt die eingehenden 230 V zwischen Batterieladegerät und Prioritätsrelais)
10. DEFA Anschlussset (für eingehende 230 V, wenn das Fahrzeug an eine externe Steckdose angeschlossen wird)
11. DEFA PlugIn-Kabel 0,5 m (2 St.)
12. DEFA PlugIn-Kabel 1 m
13. Zusatzbatterie
14. Kabelsatz für Wechselrichter 750–2500 Watt
15. Kabelset für Zusatzbatterie (4 m)
16. DEFA Stromverteiler (integrierter FI-Schutzschalter & 230-V-Steckdose)
17. DEFA PlugIn-Kabel 3 m
18. Kabeltrommel 11 m
Rechner zur Auswahl des passenden Wechselrichters
Im folgenden Rechner können Sie verschiedene Parameter eingeben, um Unterstützung bei der Auswahl des passenden Wechselrichters zu erhalten. Beachten Sie, dass viele Faktoren den Wechselrichter und seine Funktion beeinflussen können. Die Berechnung sollte daher nur als Richtwert betrachtet werden. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an unseren Vertriebssupport.
```
Checkliste für die Bestellung einer kompletten Wechselrichterlösung
1. Wechselrichter auswählen2. Prüfen, ob eine Zusatzbatterie erforderlich ist
3. Bei Bedarf einen Batteriewächter hinzufügen. Dies ist besonders wichtig, wenn der Wechselrichter direkt an die Originalbatterie des Fahrzeugs angeschlossen wird. Viele Wechselrichter verfügen über eine integrierte Abschaltung, diese ist jedoch häufig zu niedrig eingestellt (ca. 10,5 V). Bei dieser Spannung reicht die Energie möglicherweise nicht mehr aus, um das Fahrzeug zu starten. Bei einem größeren Wechselrichter wird immer eine Zusatzbatterie empfohlen.
4. Ein für den Wechselrichter vorgesehenes Kabelset auswählen (die Sets sind in verschiedenen Längen erhältlich)
5. Bei Bedarf eine Ladelösung wie ein Batterieladegerät oder Solarpanels ergänzen
CHECKLISTE FÜR DIE INSTALLATION EINES WECHSELRICHTERS
Bei allen Arbeiten mit Elektrizität sind die richtigen Fachkenntnisse und besondere Vorsicht äußerst wichtig. Work System empfiehlt grundsätzlich, die Installation von unseren zuverlässigen und professionellen Technikern durchführen zu lassen. Finden Sie Ihren nächstgelegenen Servicestandort hier.
2. Prüfen, welcher Kabelquerschnitt erforderlich ist – am einfachsten mit dem untenstehenden Rechner.
3. Den Pluspol erst an den Wechselrichter anschließen, wenn die gesamte Installation abgeschlossen ist.
4. Die Sicherung am Pluskabel höchstens 20 cm von der Batterie entfernt montieren. Die Sicherung muss fest installiert sein, und das Kabel zwischen Sicherung und Batterie darf nicht lose hängen oder beschädigt werden können.
5. Die Kabel sicher zwischen Wechselrichter und Batterie verlegen, d. h. nicht lose hängend und vor scharfen Kanten sowie Stößen geschützt. Das Minuskabel darf am Wechselrichter nicht an der Karosserie geerdet werden, sondern muss in der Nähe der Batterie angeschlossen werden – jedoch nicht direkt am Minuspol –, da der Batterieshunt des Fahrzeugs den Verbrauch korrekt messen können muss.
6. Den Schutzleiter mit der Fahrzeugkarosserie verbinden, damit die Karosserie bei Kontakt mit einem beschädigten 230-V-Kabel nicht unter Spannung steht.
7. Sicherung einsetzen.
8. Wechselrichter ohne angeschlossenen Verbraucher einschalten.
9. Prüfen, ob die Batterien vollständig geladen sind.
10. Wechselrichter testen, indem ein Verbraucher mit maximaler Leistung angeschlossen und für die berechnete Betriebsdauer betrieben wird.
Ja – Die Batteriespannung ist zu niedrig. Laden Sie die Batterie auf.
Rechner für den Kabelquerschnitt
```Ergebnis
Empfohlener Kabelquerschnitt: 0 mm²
Wichtige Hinweise zur Installation
Um eine korrekte Funktion sicherzustellen, ist die Verwendung des richtigen Kabelsets entscheidend:
- Wechselrichter mit 300–770 W und Wechselrichter mit 750–2500 W benötigen jeweils spezielle Kabelsets, die korrekt installiert werden müssen
- Die Kabellänge zum Wechselrichter darf 1,5 m von der Stromquelle (Batterie) nicht überschreiten
- Das Minuskabel muss immer direkt an die Batterie angeschlossen werden und darf nicht an der Karosserie geerdet werden
Häufige Ursachen für Betriebsprobleme
Kürzere Betriebsdauer als erwartet
Wenn die Betriebsdauer des Wechselrichters kürzer als erwartet ist, kann dies verschiedene Ursachen haben:
- Die Batterie wurde zwischen den Einsätzen nicht vollständig geladen.
- Die Batterie befindet sich in schlechtem Zustand und hat eine reduzierte Kapazität.
- Das angeschlossene Produkt verbraucht mehr Strom als erwartet oder es sind weitere Geräte angeschlossen, die ebenfalls Strom verbrauchen.
Der Wechselrichter piept oder schaltet sich ab
Dies kann folgende Ursachen haben:
- Das angeschlossene Gerät benötigt mehr Leistung als angegeben, insbesondere bei kurzzeitigen Leistungsspitzen wie beispielsweise dem Anlaufstrom.
- Der Wechselrichter erhält nicht ausreichend Strom. Ursache können ein Spannungsabfall in den Kabeln oder eine unzureichend geladene Batterie sein.
FEHLERSUCHE
Wenn ein Wechselrichter Probleme verursacht, liegt der Fehler nur selten am Wechselrichter selbst. Die häufigsten Ursachen sind eine schlechte Batterie, ungeeignete Kabel oder angeschlossene Produkte, deren Leistungsbedarf die Kapazität des Wechselrichters übersteigt. Im Folgenden finden Sie sowohl einfache Prüfungen, die Sie selbst durchführen können, als auch fortgeschrittenere Methoden, bei denen möglicherweise unsere Unterstützung erforderlich ist.
DER WECHSELRICHTER ZEIGT EINEN FEHLERCODE AN
Versuchen Sie herauszufinden, was der Fehlercode bedeutet. Falls Sie keine Informationen dazu finden: Hat die Konfiguration zuvor funktioniert?
Starten Sie das Fahrzeug, lassen Sie den Motor einige Minuten laufen und starten Sie anschließend den Wechselrichter neu. Funktioniert er jetzt?
Ja – Bei laufendem Motor wird Strom von der Lichtmaschine des Fahrzeugs geliefert. Daher ist die Batteriespannung mit hoher Wahrscheinlichkeit zu niedrig oder die Batterie befindet sich in schlechtem Zustand. Gehen Sie wie folgt vor:
1. Laden Sie die Batterie vollständig auf.
2. Funktioniert es weiterhin nicht? Führen Sie einen Batterietest durch.
Nein – Trennen Sie die an den Wechselrichter angeschlossenen Produkte und testen Sie erneut.
1. Funktioniert der Wechselrichter jetzt? Dann ist der Stromverbrauch des Produkts mit hoher Wahrscheinlichkeit zu hoch oder die Batterie befindet sich in schlechtem Zustand.
2. Testen Sie andere vergleichbare Produkte mit geringerem Stromverbrauch. Wahrscheinlich ist nicht der Wechselrichter defekt, sondern das Zubehör bzw. das angeschlossene Produkt verursacht das Problem. Beginnen Sie mit der Fehlersuche an der Batterie und deren Ladesystem.
Diese Konfiguration hat noch nie funktioniert
Der Wechselrichter schaltet sich beim Start des Produkts sofort ab
Starten Sie das Fahrzeug, lassen Sie den Motor einige Minuten laufen und starten Sie anschließend den Wechselrichter neu. Funktioniert er jetzt?
Ja – Die Batteriespannung ist zu niedrig oder die Kabel zum Wechselrichter sind unterdimensioniert.
Nein – Das Produkt kann zu leistungsstark für den Wechselrichter sein, d. h. die Angaben auf dem Produkt entsprechen möglicherweise nicht dem tatsächlichen Verbrauch. Messen Sie den Stromverbrauch des Produkts oder testen Sie es an einem anderen Wechselrichter.
Der Wechselrichter gibt eine Warnung aus und schaltet sich nach einiger Zeit ab
Starten Sie das Fahrzeug, lassen Sie den Motor einige Minuten laufen und starten Sie anschließend den Wechselrichter neu. Funktioniert er jetzt?
Ja – Die Batteriespannung ist zu niedrig. Laden Sie die Batterie auf.
Nein – Lassen Sie den Wechselrichter abkühlen und prüfen Sie, ob das Problem dadurch behoben wird. Wenn das gleiche Problem erneut auftritt, prüfen Sie, ob die Kühlung blockiert ist.
Wenn der Fehler nicht behoben werden kann, prüfen Sie in den technischen Daten, wie lange der Wechselrichter unter Last betrieben werden kann.
Wenn sichergestellt wurde, dass der Wechselrichter jederzeit mit der korrekten Spannung versorgt wird und die angegebenen Spezifikationen dennoch nicht erfüllt, reklamieren Sie das Produkt.
Der Wechselrichter startet nicht
Liegt eine ausreichende Spannung an (über 12,4 V)?
Messen Sie an den eingehenden Plus-/Minusklemmen des Wechselrichters
Ja – Am Wechselrichter liegen mehr als 12,4 V an, er startet jedoch trotzdem nicht – reklamieren Sie das Produkt.
Nein – Die Spannung ist zu niedrig (unter 12,1 V). Funktioniert der Wechselrichter, wenn Sie das Fahrzeug starten? Wahrscheinlich ist die Ladung im Fahrzeug unzureichend oder die Batterie ist verschlissen.
Keine Spannung vorhanden – Das Problem liegt früher in der Stromversorgungskette. Gehen Sie wie folgt vor:
1. Sicherung prüfen
2. Prüfen, ob ein Batteriewächter vorhanden ist. Welche Spannung liegt dort an? Wenn die Spannung nahe am Abschaltpunkt des Batteriewächters liegt, kann dieser die Stromversorgung unterbrechen.
3. Testen Sie den Wechselrichter an einer anderen vollständig geladenen Batterie mit zwischengeschalteter Sicherung.
3. Testen Sie den Wechselrichter an einer anderen vollständig geladenen Batterie mit zwischengeschalteter Sicherung.
4. Wenn der Wechselrichter weiterhin nicht funktioniert, reklamieren und ersetzen Sie ihn.